Spielberichte
Kreisliga 2013/14


SV Baris

-
7 : 3
SC Colnrade
Caki-Brüder erledigen Colnrade

 

Es brauchte keine große Anstrengung, um den SC Colnrade heute klar zu besiegen. Als Baris Caki nach fünf Minuten einen Fehler von SCC-Keeper Ole Grabowski zum 1:0 genutzt hatte resignierte der Drittletzte scheinbar frühzeitig und wachte erst in der Schlussphase wieder auf. Zu diesem Zeitpunkt führte Baris bereits mit 5:0, der Schütze hieß fünfmal Caki. Nachdem der große Bruder (Baris) das 1:0 markiert hatte lief der jüngere Tolga heiß. Bisher hatte Tolga Caki erst ein Saisontor – aus dem Hinspiel gegen Colnrade. Heute verfünffachte Tolga seine Ausbeute.

 

„Von den ersten fünf Toren haben wir drei super herausgespielt. Vor dem gegnerischen Tor hatten wir viele gute Situationen, doch insgesamt war unsere Leistung nicht so souverän. Trotzdem haben wir den Gegner gut beherrscht. Am meisten freut es mich, dass wir endlich wieder zu Hause spielen können. Ich hoffe, dass beim nächsten Mal noch mehr Zuschauer kommen“ sagte Trainer Önder Caki nach dem Schlusspfiff. Die beiden Strafstöße fand Önder sehr strittig. Doch da war das Spiel längst entschieden. „Der Sieg von Baris geht auch mit vier Toren Vorsprung in Ordnung“ meinte Colnrades Dietrich Kirchhoff. „Es ging für uns bitter los mit dem frühen 1:0, da wir zurzeit einige Verletzte haben können wir das nicht mehr umbiegen. Uns fehlt die defensive Stabilität, der uns letzte Saison in der Rückrunde stark gemacht hat. So wird das nichts!“

Tore:  1:0 Baris Caki (5.); 2:0 Tolga Caki (24.); 3:0 Tolga Caki (30.); 4:0 Baris Caki (42.); 5:0 Tolga Caki (69.); 5:1 Kay-Simon Sommerfeld (71.FE); 6:1 Tolga Caki (79.); 6:2 Andre Sommerfeld (82.); 7:2 Irfan Gök (85.FE); 7:3 Kay-Simon Sommerfeld (90.);
 










Harpstedter TB  - SC Colnrade      4:1

Weitgehend problemlos entschied der Harpstedter TB das Derby gegen Colnrade für sich und verbesserte sich wieder in die obere Tabellenhälfte. Es hätte vielleicht anders laufen können, wenn Andre Sommerfeld seinen Alleingang in der achten Minute erfolgreich abgeschlossen hätte. Doch dann setzte sich Ole Lehmkuhl zweimal energisch durch und der Heimsieg nahm Formen an.In der 15. Minute konnte Lehmkuhl nur durch ein Foul gestoppt werden, Rene Kube verwandelte den Strafstoß. Nach einer halben Stunde drang Lehmkuhl in den Strafraum ein und schloss überlegt in die kurze Ecke ab. Zwar hatte auch der SCC Möglichkeiten durch die Sommerfeld-Brüder. Doch als Andre zur Pause aus beruflichen Gründen raus musste war Kay-Simon zu sehr auf sich allein gestellt. „Da geht uns natürlich die Torgefahr ab“ sagte Colnrades Dietrich Kirchhoff. „Und hinten lassen wir zu viel zu.“ Immerhin holte Kay-Simon Sommerfeld noch den Elfer zum 2:1 heraus und verwandelte ihn mit etwas Glück selbst. Doch die Hoffnung auf eine Überraschung hielt nur vier Minuten, dann traf Markus Würdemann zum 3:1. Und weitere sechs Zeigerumdrehungen später stellte Yannik Nolte mit dem 4:1 bereits das Endergebnis fest.

 „Das Spiel hatte zwar viele Torraumszenen. Aber man hatte nicht das Gefühl, dass wir hier etwas reißen“ sagte Kirchhoff weiter. HTB-Trainer Marcus Metschulat war „erst mal froh, dass wir gewonnen haben. Wir waren kämpferisch und läuferisch sehr gut und haben uns im Laufe des Spiels auch spielerisch gesteigert.“


Tore:  1:0 Rene Kube (15.FE); 2:0 Ole Lehmkuhl (31.); 2:1 Kay-Simon Sommerfeld (61.FE); 3:1 Markus Würdemann (65.); 4:1 Jannik Nolte (71.);



  Heidkrug  - SC Colnrade      6:1






Der TuS Heidkrug konnte heute wieder etwas für sein Heim-Torverhältnis tun, hat zu Hause jetzt schon 27 Treffer erzielt. Das sind die zweitmeisten der Liga. Allerdings brauchte es seine Zeit und einen zweifelhaften Elfmeter als Wegbereiter. SCC-Keeper Ole Grabowski hatte Selim Karaca im Sprung berührt, der fiel und Waldemar But verwandelte zum 2:1. Zuvor hatte es zwei Eigentore gegeben. Johannes Kirchhoff netzte auf der falschen Seite nach Hereingabe Kahlert, Stefan Weber staubte einen Lattenschuss von Kay-Simon Sommerfeld per Kopf ins eigene Tor ab.Colnrade vergab nach der Pause zwei gute Möglichkeiten durch Kay-Simon und Andre Sommerfeld, doch nach Philipp Kahlerts 3:1 erlahmte der Widerstand. „In der ersten Halbzeit hat Colnrade sehr engagiert gespielt, das gab schon was auf die Socken. Ich habe zu meinen Spielern gesagt, dass sie sich mehr bewegen sollen, dann kriegen sie euch nicht. Wir sind dann ein paarmal wunderschön über die Außen durchgestochen und in der Mitte brauchte nur noch jemand den Fuß hinhalten. Spielerisch war das gut, kämpferisch müssen wir mehr dagegenhalten. Am Freitag gegen Wardenburg fordere ich wieder drei Punkte“ blickte Heidkrugs Holger Weber voraus. Sein Kollege Wolfgang Gloge ärgerte sich über den Strafstoß zum 2:1. „Der war unberechtigt. Nach der Pause vergeben wir zuerst zwei gute Chancen, nach dem 3:1 gehen dann wieder die Köpfe runter.“


Tore:  1:0 Eigentor (12.); 1:1 Eigentor (37.); 2:1 Waldemar But (45.FE); 3:1 Philipp Kahlert (53.); 4:1 Nils Giza (64.); 5:1 Waldemar But (69.); 6:1 Stefan Weber (72.);




SVG Berne - SC Colnrade   1:0


Die Spielvereinigung lebt! Wenn man heute gegen Colnrade vergeigt hätte wären die Chancen auf den Klassenerhalt auf ein Minimum gesunken, jetzt gibt es noch einen Hoffnungsschimmer. Mit einem schmutzigen 1:0-Erfolg wurde im zwölften Anlauf der erste Sieg eingefahren, Sebastian Gonschorek war mit seinem sechsten Saisontor wie so oft in der letzten Saison der goldene Schütze. Colnrade hatte in der ersten Halbzeit drei Möglichkeiten durch Kay-Simon (zweimal) sowie Andre Sommerfeld. Doch letztlich fehlten die spielerischen Mittel, um Berne zu knacken.Trainer Michael Müller brach deswegen nicht in Euphorie aus, atmete aber durch: „Endlich hat es geklappt! Wir haben fast alle Zweikämpfe gewonnen, hätten zur Halbzeit auch schon 2:0 führen können. Nur in den letzten 15 Minuten konnten wir uns nicht mehr spielerisch befreien. Trotzdem haben wir dichtgehalten, der Sieg ist klar verdient.“ Sein Kontrahent Wolfgang Gloge sah das anders: „Das 1:0 fiel aus Abseitsposition, außerdem hatten wir in der ersten Halbzeit die besseren Chancen. In der zweiten Halbzeit war es ein Spiel auf ein Tor und trotzdem haben wir 0:1 verloren. Die verlorenen drei Punkte tun weh.“

Statistik zum Spiel
Tore:  1:0 Sebastian Gonschorek (15.);
 

SC Colnrade - SV Tungeln   5:2

 

Der SCC hätte schon zur Pause mit 4:1 führen können, so überlegen war der Gastgeber. Und dasnach einer Negativserie von nur einem Punkt aus sechs Spielen mit 27 Gegentoren. Und unter Berücksichtigung des vermeintlichen Tungelner Befreiungsschlages gegen Berne. Das Selbstvertrauen hätte für den SVT sprechen müssen, doch mit den Colnrader Blitzangriffen kam man gar nicht zurecht. So war der Ausgleich durch Michael Brandes´ Foulelfmeter nach Vergehen an Maik Böttcher als glücklich zu bezeichnen.Insbesondere Kay-Simon Sommerfeld ließ sich nicht entmutigen. In der 53. Minute traf er noch den Pfosten, kurz darauf dann das 2:1. Damit war das Eis gebrochen, Tungeln wurde förmlich überrannt. Allerdings: Es hätte noch kippen können. Wenn Sascha Ulpts nicht in der 59. Minute mit dem zweiten Tungelner Strafstoß an Ole Grabowski gescheitert wäre. Danach ergab sich der Gast fast, kam nur zum 2:5 weil Johann-Wilken Lehnhof vorher wegrutschte.
„Das war absolut verdient. Wir haben enorm viele Chancen rausgespielt und sie in der zweiten Halbzeit cool weggemacht. Jetzt freuen wir uns nächste Woche auf Berne“ blickte SCC-Coach Wolfgang Gloge voraus. Jan Majewski blickte im Zorn zurück. „Wir haben schon in der ersten Halbzeit ein bisschen Glück gehabt. Gegenüber dem Berne-Spiel war das ein Quantensprung zurück. Absolut keiner hat seine Form gefunden, scheinbar war keinem bewusst was auf dem Spiel stand. Ich muss mir langsam Gedanken machen, wo es in Zukunft hingeht. Das passt vorne und hinten nicht!“
 
Statistik zum Spiel
Tore:  1:0 Kay-Simon Sommerfeld (26.); 1:1 Michael Brandes (38.FE); 2:1 Kay-Simon Sommerfeld (54.); 3:1 Andre Sommerfeld (65.); 4:1 Kay-Simon Sommerfeld (72.); 5:1 Jörg Schliehe-Diecks (76.); 5:2 Marco Gruel (82.);



RW Hürriyet - SC Colnrade   1:1
Es war der erste Auswärtspunkt für den SC Colnrade, und er war verdient. Hürriyet hatte zwar mehr Spielanteile, aber der SCC die besseren Chancen. Grundlage zum Punktgewinn war eine deutliche Leistungssteigerung in der Defensive. Das wurde allerdings auch dadurch begünstigt, dass die Gastgeber oft zu eigensinnig agierten. Deshalb wollte sich RWH-Trainer Chawkat El Hourani auch nicht großartig zum Spiel äußern, er war etwas genervt vom Auftritt seiner Mannschaft. Nur so viel: „Das 1:1 ist gerecht.“ Ähnlich äußerte sich auch Dietrich Kirchhoff vom SCC. „Es war ein sehr faires Spiel. Wir haben hinten gut gestanden und gut verteidigt, mit dem Punkt können wir gut leben.“ Am Samstag empfängt Colnrade den SV Tungeln, da gilt es genauso sicher zu stehen und die Chancen zu nutzen.
Tore:  1:0 Nabil Al-Abt (35.); 1:1 Jörg Schliehe-Diecks (54.);
 

 

SC Colnrade I - VfL Stenum I  2:5
Zum vierten Mal in Folge verlief ein Stenumer Spiel nach dem gleichen Muster. Der VfL ist sehr dominant, beherrscht die 90 Minuten fast komplett, lässt den Gegner aber immer etwas mitspielen und ab und an ein Tor bejubeln. Das Torverhältnis dieser vier Spiele lautet 20:7, im Schnitt also fast ein 5:2 wie heute.„Wie gegen Berne“ verlief die Anfangsphase aus der Sicht von Stenums Coach Thomas Baake. Scheinbar alles im Griff („Ich hatte nie das Gefühl, das wir verlieren könnten“ sagte Baake), trotzdem früh mit 0:1 im Rückstand. Doch innerhalb von fünf Minuten drehte der VfL das Spiel und münzte die Feldüberlegenheit in Treffer um. Allerdings hat Colnrade noch einen Andre Sommerfeld, der schon wieder acht von 17 Colnrader Saisontore erzielt hat.Nach Wiederanpfif wurde es dann deutlich. Rouven Heidemann versenkte einen Elfmeter nach Foul an Sven Schweneker und Kristian Bruns traf mit links aus der Distanz. Heidemanns verschossener Elfer in der 87. Minute (Lattenkreuz) war nur ein Schönheitsfehler, es wäre schon sein zehntes Saisontor gewesen. „Wir hätten höher gewinnen können, haben noch sehr viel liegen gelassen“ ärgerte sich Baake ein wenig. Bei Colnrade geht momentan nicht viel. „Das war eine klare Angelegenheit. Bitte ist, dass wir das 1:0 so schnell aus der Hand geben. Trotzdem ist das Ergebnis auch in der Höhe klar verdient. Gegen Mannschaften wie Stenum können wir nur an guten Tagen bestehen“ sagte Colnrades Dietrich Kirchhoff.

Statistik zum SpielTore:  1:0 Andre Sommerfeld (13.); 1:1 Vincent Dick (23.); 1:2 Lukas Schwieters (24.); 1:3 Rouven Heidemann (28.); 2:3 Andre Sommerfeld (35.); 2:4 Rouven Heidemann (63.FE); 2:5 Kristian Bruns (73.);



TSV Ganderkesee - SC Colnrade  9:0
TSV-Trainer Hamid Derakhshan feierte heute seinen Geburtstag und wurde von seiner Mannschaft reichlich beschenkt. Es war bereits der siebte Sieg in Folge mit überragenden 43:9 Toren, spätestens seit heute und Achternmeers Niederlage beginnt der Zweikampf mit Atlas um die Meisterschaft. Die Vorgaben waren klar: „Wichtig war nach dem Spiel in Berne (6:3) heute das zu Null. Das Ziel war schon ein deutlicher Sieg, aber ohne Gegentor. Das haben die Jungs sehr gut gemacht, das Gleichgewicht zwischen Defensive und Offensive hat gepasst“ freute sich Derakshan. Zu Anfang klappte es mit den Toren nicht so gut, einmal stand auch der Pfosten im Weg. Der erfahrene Sven Apostel brach dann mit einem Doppelschlag den Bann. Manuel Carilho legte zwei Dinger nach und kommt jetzt schon auf zehn Treffer, erzielt in den letzten drei Spielen. Auch Fabian Mucker und Jean-Michel Dietrich jubelten zweimal, das zeigt die offensive Wucht und Vielfalt des TSV. Colnrade war damit überfordert. Trainer Wolfgang Gloge war natürlich enttäuscht. „Ganderkesee ist nicht unser Gegner, aber man darf sich nicht so abschlachten lassen. Bis zum 1:0 haben wir einigermaßen dichtgehalten, durch dumme Fehler ist dann das 3:0 zur Pause entstanden und direkt nach der Pause das 4:0. Wir müssen unsere Punkte gegen andere Gegner holen.“
 
Statistik zum Spiel
Tore:  1:0 Sven Apostel (26.); 2:0 Sven Apostel (38.); 3:0 Manuel da Silva Carilho (42.); 4:0 Manuel da Silva Carilho (46.); 5:0 Fabian Mucker (55.FE); 6:0 Jean-Michel Dietrich (70.); 7:0 Marko Schrank (77.); 8:0 Jean-Michel Dietrich (78.); 9:0 Fabian Mucker (81.);
 

SV Atlas Delmenhorst - SC Colnrade      7:0
Der SV Atlas bescherte dem SC Colnrade die höchste Niederlage in dessen kurzer Kreisligageschichte. Torwart Ole Grabowski war noch einer der Besten beim Gast, der besonders mit dem Pausenstand gut bedient war. Den 250 Zuschauern blieb der Torschrei zunächst oftmals im Halse stecken. Zwar traf Entelmann früh nach Kulikow-Vorarbeit und dann herrlich per Hacke zum 2:0. Doch da war noch mehr drin, auch bei Pawlettas Großchance in der 34. Minute.

Nach der Pause traf Scharf die Lattenunterkante, mit Borrmanns Fernschuss zum 3:0 brachen dann aber alle Dämme. Bis dahin hätte der SCC durch einen Freistoß von Patrick Balthasar – pariert von David Lohmann (33.) – und einen Schuss von Andre Sommerfeld nach 60 Minuten herankommen können. Scharf, Entelmann zum dritten, Pawletta mit seinem zehnten Saisontor und schließlich Alex Ruf auf Pawletta-Pass schraubten das Resultat in standesgemäße Höhen. Das Spiel heute war sicher kein Maßstab, doch Atlas ist gerüstet für die Aufgabe am kommenden Samstag in Munderloh.



SC Colnrade - VfR Wardenburg    1:2
Der heutige Ausflug zum Oldenburger Stadtfest war lange für heute Abend geplant, drohte aber ins Wasser zu fallen. „In der Halbzeit habe ich meine Mannschaft unter anderem daran erinnert, dass wir heute einen vernünftigen Stadtfestbesuch haben wollen. Die zweite Halbzeit war dann wesentlich engagierter“ beschrieb VfR-Trainer Darius Mandok. Colnrade hätte zu diesem Zeitpunkt auch schon klar führen können. „Das war wieder mal dämlich. In der ersten Halbzeit war es ein Spiel auf ein Tor, wir hätten locker 2:0 oder 3:0 führen können. Nach dem Ausgleich wurde meine Mannschaft dann leider wieder etwas ängstlich“ ärgerte sich SCC-Trainer Wolfgang Gloge.
Wobei das 1:1 sicher vermeidbar war. Ein Freistoß segelte quer durch den Fünfer, Keeper Ole Grabowski war etwas zu zögerlich und Patrick Janzen konnte am langen Pfosten vollenden. Colnrades Spiel war danach wie abgerissen, die vor der Pause unterirdischen Wardenburger wurden wach. Der schönste Spielzug brachte das Siegtor. Sven Hörnlein ließ den Ball für Kilian Schrinner abtropfen, der setzte den im Höchsttempo heransprintenden Nico Ache ein und dieser schob von links zum 1:2 ein. Danach versuchte es Colnrade noch einmal, doch unterm Strich stand nach dem 2:3 gegen Baris die nächste Niederlage nach 1:0-Führung. Wardenburgs Darius Mandok hatte vor der Pause „die schlechteste Leistung der Saison“ gesehen, deshalb war er nur mit dem Sieg so richtig zufrieden. Aber das bessert sich vermutlich im Laufe des Abends.
Statistik zum Spiel
Tore:  1:0 Jörg Schliehe-Diecks (26.); 1:1 Patrick Janzen (53.); 1:2 Erhan-Nico Ache (75.);



SC Colnrade I - SV Baris Delmenhorst I       2:3
Der SV Baris hat den Höhenflug des SC Colnrade in letzter Sekunde gestoppt. Meric Özdemir hatte Besart Lugoli durchgesteckt, der legte quer auf Tolga Caki – und der SV Baris war seiner Favoritenrolle doch noch gerecht geworden. Dabei wäre Colnrades Kontertaktik fast aufgegangen. Doch zu Null spielen können sowohl der SCC (Torverhältnis 14:14) als auch Baris (15:15) eher nicht. Baris war spielerisch überlegen und hatte deutlich mehr Ballbesitz. Doch die Gastgeber haben Andre Sommerfeld, der mit einem schnellen Gegenangriff das 1:0 erzielte. Das weckte den Gast, der durch das erste Kreisligator von Ricardo Meyer zum Ausgleich kam. Meric Özdemir schoss die Delmenhorster erstmals in Führung. Beim nächsten Konter wurde Andre Sommerfeld von Alexander Pelmann gelegt und Kay-Simon Sommerfeld verwandelte zum 2:2. Doch dann hielt Tolga Caki kurz vorm Abpfiff den Fuß zu seinem ebenfalls ersten Saisontor hin, Baris feiert den zweiten Auswärtssieg in Folge.
Statistik zum Spiel
Tore:  1:0 Andre Sommerfeld (52.); 1:1 Ricardo Meyer (56.); 1:2 Meric Özdemir (65.); 2:2 Kay-Simon Sommerfeld (77.FE); 2:3 Tolga Caki (90.);


SC Colnrade - VfL Wildeshausen I    3:0
Sechs Punkte hatte der SC Colnrade im Vorjahr nach 12 Spielen, jetzt reichten dafür vier Partien. Nach dem hart erkämpften 3:2 gegen Großenkneten am Mittwoch wurde der VfL II heute glatt mit 3:0 nach Hause geschickt. „Das war hoch verdient, wir hätten noch einige Tore mehr schießen können“ schwärmte Trainer Wolfgang Gloge. „Läuferisch und kämpferisch war es eine super Leistung.Kay-Simon Sommerfeld verwandelte früh einen Foulelfmeter, zuvor war er selbst gefoult worden. In der 32. Minute stand Jörg Schliehe-Dieks nach einem langen Ball von Daniel Gösling frei vor der Kiste und vollstreckte zum 2:0. Der Gast hatte nur eine Möglichkeit durch Philipp Stangneth, nach der Pause wurde ein Kopfball von Philipp Finger von SCC-Keeper Ole Grabowski über die Latte gefingert. Torjäger Andre Sommerfeld machte mit seinem fünften Saisontor nach Vorlage von Bruder Kay-Simon schon nach 65 Minuten den Sieg perfekt. Am Ende hätte es noch ein bisschen mehr sein können, das bestätigte auch VfL-Trainer Marcel Bragula: „Das war nicht annähernd kreisligatauglich. Bei uns ist nicht nur der Wurm drin, sondern ein ganzer Bandwurm. Das war vorne gar nichts und hinten desolat.“
 
Tore:  1:0 Kay-Simon Sommerfeld (13.FE); 2:0 Jörg Schliehe-Diecks (32.); 3:0 Andre Sommerfeld (65.);


SC Colnrade - TSV Großenkneten      3:2
 
Siegmanns Doppel-Debut

 Steffen Siegmann hatte zuvor noch nie in der Kreisliga genetzt, heute sorgte er für den ersten Saisonsieg. Und das gleich per Doppelschlag, der Mann wird heute schöne Träume haben. Zumal es für den SCC enorm wichtig ist, frühzeitig zu punkten, nachdem man vor einem Jahr bis zum elften Spiel auf den ersten Dreier warten musste. Großenkneten zeigte sich heute recht lässig. „Wir haben 65 Minuten lang alles vermissen lassen, was man braucht um ein Spiel erfolgreich zu gestalten. Jeder muss sich hinterfragen, ich bin enttäuscht von der Mannschaft“ schimpfte Andree Höttges. Seine Mannschaft brachte Colnrade über Standards immer mehr ins Schwitzen, erzielte so auch die beiden Tore. Am Ende konnte Wolfgang Gloge durchatmen: „Die letzten 20 Minuten standen wir gewaltig unter Druck, Gott sei Dank haben wir da bei den Standards gut gestanden.“

 
 Tore:  1:0 Steffen Siegmann (11.); 1:1 Sven Peters (22.); 2:1 Andre Sommerfeld (37.); 2:2 Andre Reimann (45.); 3:2 Steffen Siegmann (56.);

 

SV Achternmeer - SC Colnrade          5:4

Den SV Achternmeer könnte man auch in SV Achterbahn umbenennen. Mit den Nerven seiner Fans geht der Verein jedenfalls nicht sehr schonend um. Heute wurde der SC Colnrade durch individuelle Fehler mit 2:0 in Führung gebracht. Dann musste man über Standards zur Führung kommen, vergab später riesige Möglichkeiten und musste am Ende froh über den Sieg sein. Deniz Akman könnte sich mal bei YouTube das Video von Frank Mill anschauen von seinem Nicht-Tor für Borussia Dortmund in den 80ern in München, als er erst den Torwart umspielte und dann nur den Pfosten des leeren Tores traf. Das gelang ihm heute nach dem 5:3, danach konterte Colnrade zum 5:4 und ließ die Gastgeber in der fünfminütigen Nachspielzeit richtig zittern. Schon beim Stand von 4:3 hatte Johannes Kirchhoff per Kopf die Latte des SVA-Tores getroffen.„Wir haben sehr gut angefangen, bekommen dann leider drei Gegentore über Standards“ schilderte Colnrades Trainer Wolfgang Gloge den spannenden Verlauf. Andre Haake verwandelte einen Freistoß schön zum 3:2. „Vor der Halbzeit machen wir Gott sei Dank das 3:3, nach dem 4:3 konnten wir 20 Minuten das hohe Tempo nicht ganz halten. Am Ende war Achternmeer vielleicht um ein Tor besser.“ Kai Pankow war auf der Gegenseite heilfroh über den Abpfiff. „Wir haben über 90 Minuten nicht so zu unserem Spiel gefunden wie in Berne beim 5:2.“ Offensiv gelangen wieder fünf Treffer, defensiv muss Achternmeer sich steigern, denn auch die Gegner werden besser.
 
Tore:  0:1 Kay-Simon Sommerfeld  (4.) ; 0:2 Andre Sommerfeld  (12.) ; 1:2 Tobias von der Pütten  (17.) ; 2:2 Deniz Akman  (20.) ; 3:2 Andre Haake  (23.) ; 3:3 Daniel Gösling  (39.) ; 4:3 Daniel Johanning  (58.) ; 5:3 Deniz Akman  (82.) ; 5:4 Kay-Simon Sommerfeld  (86.) ;



SC Colnrade -  KSV Hicretspor          2 : 4
 
Entscheidend war die 65. Minute. Eike Westphale war wegen wiederholtem Foulspiel gerade vom Platz geflogen, da machte Ümit Yildiz gegen ungeordnete Gastgeber direkt das 1:3. Das war es für eine spielerisch bessere Hicret-Mannschaft, die ihren Trainer Timur Cakmak noch nicht vollends überzeugen konnte. „Wir waren zwar überlegen, haben aber zu viel zugelassen. Die beiden Gegentore dürfen nicht passieren. In einigen Situationen war das aber schon sehr gut, für das erste Spiel insgesamt in Ordnung.“ Der Sieg war verdient, das hatte auch Colnrades neuer Coach Wolfgang Gloge so gesehen. „Das 1:3 hat uns das Genick gebrochen. Gegen einen spielerisch besseren Gegner war es danach schwer in Unterzahl.“ Colnrade konnte kämpferisch dagegenhalten und hatte mit Andre Sommerfeld seinen Knipser gleich wieder auf Betriebstemperatur. Doch gegen weitgehend konzentrierte Gäste war das zu wenig.
 
Tore:  0:1 Burak Yaman  (20.) ; 0:2 Zinar Alkas  (33.) ; 1:2 Andre Sommerfeld  (35.) ; 1:3 Ümit Yildiz  (65.) ; 1:4 Dima Kocyr  (77.) ; 2:4 Andre Sommerfeld  (88.) ;
 
Gelbe/Rote Karte:  Eike Westphale

Die nächsten Spiele
 


Die letzten Spiele (SCC gegen...)
 
FC Hude (H) 0:2
TSV Großenkneten (A) 2:4
HTB Harpstedt (H) 1:5
TV Munderloh (H) 0:6
TUS Heidkrug (H) 2:3
SV Achternmeer (H) 1:3
SVG Berne (H) 2:3
SV Tungeln (A) 3:0
RW Hürriyet (H) 5:0
VfL Stenum (A) 2:5
TSV Ganderkesee (H) 0:4
SV Atlas Delmenhorst (H) 1:2
VfR Wardenburg (A) 1:1
SV Baris (A) 3:7
Wildeshausen II (A) 0:2
SV Achternmeer (H) 1:3
Hicretspor (A) 1:4
FC Hude (A) 0:3
HTB Harpstedt (A) 1:4
TV Munderloh (A) 2:3
TuS Heidkrug (A) 1:6
SVG Berne (A) 0:1
SV Tungeln I (H) 5:2
RW Hürriyet (A) 1:1
Dötlingen (P) 5:6 n.E. (1:1)
VfL Stenum I (H) 2:5
TSV Ganderkesee I (A) 0:9
Atlas Delmenhorst (A) 0:7
VfR Wardenburg I (H) 1:2
VfR Wardenburg I (P) 6:5 n.E. (1:1)
SV Baris (H) 2:3
VfL Wildeshausen II (H) 3:0
TSV Großenkneten (H) 3:2
SV Achternmeer (A) 4:5
BSV Benthullen (P) (A) 5:0
KSV Hicretspor (H) 2:4
Besucherzähler
 
Counter
Wetter
 
 
Heute waren schon 1 Besucher (27 Hits) hier!